Armenische Massaker: Türkisches Massengrab gefunden
In der Provinz Bitlis (Mutki/Kavakbaşı) wurde ein Massengrab ausgehoben, dessen Opferzahl die Forscher und alle Beteiligte – trotz der Daten, die zu dieser Grabung führten – fassungslos machten. 20.000 Türken – vorwiegend Frauen, Kinder und Greise lagen darin. Sämtliche Skelette, Gegenstände werden penibel erfasst – der Grossteil ist bereits erfasst wurden.

Das waren in dieser Region nicht die einzigen ausgehobenen türkischen Massengräber. Eine Region, in Ostanatolien gelegen, nahe am heutigen Staat Armenien. Diese Nähe wurde für die Menschen im Jahre 1915 auch zum Verhängnis, denn es war gleichzeitig das Durchzugsgebiet der Armenier und die russische Armee, das sich damals im Krieg mit dem osmanischen Staat befand. So auch im nächsten Fundort.
Im türkischen Adilcevaz (Provinz Bitlis), am nördlichen Vansee gelegen, wurde ein türkisches Massengrab ausgehoben, indem 300 von Armeniern massakrierte Menschen liegen.
Der Fundort war während des 1. Weltkrieges ein Schauplatz von massakrierenden Armenier und russische Armeeeinheiten. Deren türkische Opfer hatten keinerlei Möglichkeiten der Gegenwehr, zumal die Männer, in allen Himmelsrichtungen verstreut, sich im Militärdienst bei der Verteidigung der Türkei, befanden.
Den wenigen Überlebenden des Fundortes, in Adilcevaz, sowie ihren Nachfahren, waren diese Massaker stets im Gedächtnis und konnten nicht vergessen werden. Die Erinnerungen hierzu waren, und sind stets allgegenwärtig – selbst ein Verdrängen dieser armenischen Greueltaten war schier unmöglich, wie auch Ismail Talay (75),
auf dessen Grundstück (Garten) das Massengrab gefunden wurde. „Unser Nachbar, Mahmut Seven, der Zeuge dieser Massaker war, und überlebte, kam jedes Jahr mit seinen Kindern zu uns in den Garten das Fatihagebet (vergleichbar mit dem chr. Vater Unser) für die Verstorbenen zu sprechen…er hatte dabei immer Tränen in den Augen…“
Eine Nachfahrin eines Massakeropfers, die Tochter, Ayşe Sayıcı (67) über ihren Vater: „Ich hörte immer die Erzählungen meines Vaters über die armenischen Massaker hier bei uns. Und immer wenn er davon anfing, musste er weinen, weinen wie ein Kind. Allah möge so etwas nie mehr zulassen, sagte er, verfluchte aber die Armenier. Er fuhr fort über den Einmarsch der russischen Besatzersoldaten, und mit ihnen, die zu den Russen übergelaufenen Armenier. Als die Russen sich Adilcevaz näherten, waren bereits 50 unserer kampfbereiten Männer nicht mehr da, da sie kurz davor – nichts ahnend – zu anderen Gefechten abkommandiert wurden. Der Ort war ohne Gegenwehr, so mein Vater. Drei meiner Onkels sind in Çanakkale gefallen, zwei in Sarikamis (Ostanatolien). Von seinen Geschwistern überlebte nur mein Vater, indem er mit den anderen Richtung Bitlis flüchtete. Die, die nicht konnten, die Schwächsten, Kinder, Greise und Kranke…mussten zurückbleiben, und waren die ersten Opfer der Armenier.
Dieser türkische Massengrab am nördlichen Ufer des Vansees ist nur eines von vielen, die bisher gefunden, und ausgehoben wurden. Gebrauchsgegenstände des türkischen Alltags, das heilige Buch, der Koran, der hilfesuchend fest umklammert noch beiliegt, die Menschen, die dort spurlos verschwunden sind, der jahrzehntelange Schmerz der Überlebenden und ihren Angehörigen und ihre Erzählungen – für Adilcevaz hat es ein Ende gefunden. Der Schmerz über den grausamen Verlust, und die durch armenische Propaganda und Einfluss geschaffene Ignorierung über diese armenischen Greueltaten, wird weiterhin existieren. Die bebenden Stimmen, weinenden Augen, sowie die Blicke von Ismail Talay und Ayşe Sayıcı, die nicht nur am Ort der Geschehnisse, sondern noch in diesen sich befinden, sagen dies.
Nationen und Staaten dieser Welt stehen diesen Menschen gegenüber in der Pflicht, warum deren Leid nichts zählt, im Gegensatz zum Werfels geschriebenen Romanleid. Es sind – und kein unverblendeter seriöser Wissenschaftler wird sich dazu auch jemals zu Schade sein – schreckliche Ereignisse gewesen, die sowohl Türken als auch Armenier trafen. Es sind auf beiden Seiten hunderttausende getötet worden, jedoch auf türkischer Seite bestialisch massakriert. Der Versuch diese armenische Verbrechen in ein gegenteiliges umzuschreiben, und Massaker, die auf beiden Seiten geschehen sind, zu einem einseitigen, noch dazu von Wissenschaftler weltweit widerlegten, nicht zutreffenden Völkermord an den Armenier zu erklären, macht sich posthum schuldig an dieser politischen Instrumentalisierung der Historie, und an den hunderttausenden türkischen Opfer von Ost- bis Zentralanatolien, vom Taurusgebirge bis zum Schwarzen Meer.
Es sollte zu Denken geben, das anerkannte Wissenschaftler wie Norman Stone von schweizer Gerichten, für seinen wissenschaftlichen Artikel, mundtod gemacht wird, und zeitgleich, das Angebot der Türkei - diesen Teil der Geschichte von internationalen Historikern aufarbeiten zu lassen, und sämtliche türkische Archive (die wohlgemerkt für alle Historiker offen sind) hierzu zur Verfügung zu stellen - von armenischer Seite ignoriert wird. Noch bedenklicher allerdings ist die Tatsache, das Vorreiter der armenischen Lobby, wie die Schweiz und Frankreich auch keinerlei Interesse daran hegen, und stattdessen Geschichte von ihren Parlamentarierern schreiben lassen.
Wir jedoch, verlassen das türkische Adilcevaz und seine Menschen jetzt. Weltpolitik, die auf armenischer Lobbyarbeit beruht, und Geschichte, die in Parlamenten beschlossen werden, haben an diesem Ort, der endlich die Ruhe finden soll, genau wie auch die Nachfahren, für die, diese international unbeachteten Greueltaten, neu aufflammen, nichts verloren. Die Pietät gebietet es.
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