ENKA und KEP (Korea Electric power) gründen Konsortium um AKW zu bauen

Wie aus der Mitteilung der ENKA an die Istanbuler Börse hervorgeht, hat ENKA gemeinsam mit einem süd-koreanischen Partner ein Konsortium gegründet und plant eine Lizenz von der Energieregulierungsbehörde zu erhalten.

Dieser Schritt ist kaum verwunderlich, sind die Türkei und Süd-Korea bereits in einer informalen Partnerschaft in Sachen Nukleartechnologie.  Der südkoreanische Vorsitzende der Wissenschaftsakademie und ehemaliger Forschungsminister in Südkorea, KunMo Chung, gilt als Vater des südkoreanischen Atomprogramms. Er ist zudem studierter Atomphysiker.
Chung ist sehr oft in der Türkei auf Kongressen / Konferenzen veranstaltet von der türkischen Atombehörde TAEK oder den Forschungsrat TÜBITAK. Dieser Austausch findet beidseitig statt.
Türkische Gesandte haben auch schon öfters in Südkorea die AKWs und deren Technologie inspiziert. z.B. AKW Kori und AKW Wongchong.

Die Südkoreaner wollen bis 2014 für 6 Milliarden $ eine neue Generation von Atomkraftwerken entwickeln. Die Türkei wird bis 2015 ebenfalls eigene Kraftwerkstechnologie entwickeln. Kosten = 3 Milliarden YTL / 2,5 Milliarden $.

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