Irakisches Erdölministerium macht seine Drohung wahr
Im Zuge der Vergabe von Erdölexplorations-Lizenzen im Nordost-Irak und der Ankündigung von Bagdad, dass jeder Erdölkonzern, der unauthorisiert in der Kurdenzone Erdölexplorationsverträge abschliesse,
mit einer Listung auf einer so genannten “Black List” rechnen müsse, kommt nun seitens Bagdad der erste Schritt in diese Richtung.
Ein solcher Staat, welcher nach Auffassung von Bagdad illegal in den Kurdengebieten Erdölverträge abgeschlossen hat, ist Süd-Korea. Bagdad hat nun den Erdölexport nach Süd-Korea eingestellt. Süd-Korea hingegen verweist auf die Tatsache, dass der Erdölimport aus dem Irak nur 4% seines ganzen Bedarfs ausmache, und man dies anderweitig beziehen könne, und daher auf gar keinen Fall plane aus Verträgen in den Kurdengebieten auszusteigen.
Angesichts von immensen und unerschlossenen Ressourcen im Irak, ist dieser Schritt von Süd-Korea als unverantwortlich zu werten. Die Zentralregierung in Bagdad hat in dieser Angelegenheit den längeren Atem, zudem das geförderte Erdöl von süd-koreanischen Unternehmen im Nord-Irak über keine Pipeline hinzu den Erdölverlade-Terminals im Persischen Golf hat.
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