Machbarkeitsstudie zu Schwesterpipeline aus dem Irak
Die Türkei hat mit dem Irak bisher nur eine Pipelineverbindung. Dies ist die Kirkuk-Yumurtalik Pipeline mit einer jährlichen Transportkapazität von 80 Millionen Tonnen. Wie jetzt von der türkischen Pipelineverlegungsgesellschaft BOTAS bekannt gegeben wurde, wurde eine Machbarkeitsstudie zu einer Erdgas-Schwesterpipeline in Auftrag gegeben.
Diese Machbarkeitsstudie ist Folge der Vereinbarung vom 17. August 2007 als TPAO, BOTAS und das irakische Erdölministerium eine Absichtserklärung zum Transport von Erdgas in die Türkei unterzeichneten. Das Pipelineprojekt ist nur ein Bestandteil der Aktivitäten. Vorgesehen ist, dass Erdgasfelder von einem Konsortium, welches türkische Unternehmen beinhalten wird, ausgebeutet werden und das Erdgas in die Türkei gelangt, um von dort aus zu den internationalen Märkten vertrieben zu werden.
Die neue Erdgaspipeline soll eine Anfangskapazität von 10 Milliarden m³ im Jahr haben und am Anfang Erdgas von 5 verschiedenen Erdgasfelder im Nord-Irak in die Türkei hinein transportieren, wo das Erdgas im Energiezentrum Ceyhan verflüssigt werden wird
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