Türkischer Generalstabschef warnt vor Militäroperation in den Kosovo hinein
Serbien hatte Anfang Januar einen Handlungsplan festgelegt. Das Regierungsstatement von damals zu diesem Handlungsplan lautete: “Die Souveränität, die territoriale Integrität und die konstitutionelle Ordnung aufrecht zu erhalten im Falle einer unillateralen Unabhängigkeitserklärung Kosovos”. Der serbische Verteidigungsminister Dragan Sutanovac sagte damals zwar, die serbische Armee habe keinen speziellen Handlungsplan, man sei aber vorbereitet jegliche Gewalt im Kosovo einzudämmen.
Yasar Büyükanit, Generalstabschef der Türkei, hat im Zuge einer Pressekonferenz in Ankara mit dem Verteidigungsminister der Republik Mazedonien davor gewarnt, dass Militäroperationen in den Kosovo hinein, fatale Folgen haben würde für die ganze Region. Büyükanit: “Eine militärische Operation wird die Sicherheit gefährden und die ganze Region betreffen und somit auch Probleme in benachbarten Ländern schaffen…. Ich hoffe, dass das Kosovo Problem mit diplomatischen Mitteln gelöst werden kann, und alle Länder, inklusive der Türkei, sollten einen positiven Beitrag dazu leisten.”
Paralell dazu hat der türkische 4-Sterne General und Stabschef der Landstreitkräfte Attila Isik seinen 2 tägigen Besuch in den Kosovo begonnen, welches in den nächsten Tagen seine Unabhängigkeit erklären wird. Die Türkei wird eines der ersten Länder sein, dass die Unabhängigkeit Kosovos anerkennen und garantieren wird.
Die Türkei hat bis Mai 2008 noch die Führerschaft der multinationalen Task Force im Süden Kosovo inne (MNTF-S), hat Soldaten im Kosovo stationiert und operiert gemeinsam mit der albanischen Armee Marine- und Luftstützpunkte in Albanien.
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